Von Afrika nach Chicaloma

Ein afrikanisches Dorf im Herzen Boliviens

Themenabend mit erzählerischen, tänzerischen und musikalischen Darbietungen,
kulinarische Spezialitäten,
Gemeinsames Feiern,

Gäste: Puerta del Sol, Gruppe Raices

Chicaloma und andere kleine Ortschaften in den bolivianischen Yungas wurden zur Heimat für viele nach Bolivien verschleppte Afrikaner, die zuvor als Sklaven in den Silberminen von Potosí arbeiten mussten. Die klimatischen Bedingungen und die harte Arbeit dezimierten die Anzahl der Sklaven so schnell, dass die Besitzer sie in Regionen mit besseren klimatischen Bedingungen umsiedelten – nur um sie dort weiterhin als billige Arbeitskräfte in den Coca-Plantagen auszubeuten. Die Region der Yungas wurde so zum Lebensraum der Nachfahren dieser Sklaven. Über Generationen hinweg teilten sie das Joch der Sklaverei mit den indianischen Ethnien wie den Aymara, den Quechua oder den Guarani.
Ihre Kultur hat sich im Laufe der Zeit stark mit der indianischen vermischt: So sprechen die Afro-Bolivianer heute nur noch Spanisch oder Aymara. Am stärksten präsent ist der afrikanische Ursprung dieser Kultur in den Rhythmen der Tänze und Lieder, die meist nur mit Trommeln begleitet werden.

Eintritt: 8 €
Schüler/Studenten 6 €
Vorverkauf: 6 € / 4 €

Kartenreservierung

Termin: 23.09.17
Ort: CVJM e.V., Kiesstr. 3-5, 73728 Esslingen
Einlass: 18.00 Uhr
Beginn: 18.30 Uhr

Veranstalter: Tanzgruppe Kantuta und Amigos de America Latina e.V.

            

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Esslingen